Glossar A–ZBuchstabe 3
3D-Hologramm-Display
Ein 3D-Hologramm-Display ist ein Anzeigegerät, das Bilder so darstellt, dass sie scheinbar frei im Raum schweben.
Echte Hologramme im physikalischen Sinn sind das fast nie. Der Name steht im Handel für mehrere Techniken, die den räumlichen Eindruck auf unterschiedliche Weise erzeugen.
Verbreitet sind drei Bauarten. Beim LED-Ventilator dreht sich ein Flügel mit Leuchtdioden so schnell, dass das Auge ein stehendes Bild sieht. Bei der Spiegelung auf schräg gestelltem Glas oder Folie erscheint ein Bild aus einem verdeckten Bildschirm als Figur im Raum. Daneben gibt es Bildschirme, die mit Linsen oder mehreren Bildebenen einen echten Tiefeneindruck ohne Brille erzeugen. Eingesetzt werden solche Geräte in Schaufenstern, auf Messen und in Ausstellungen, wo sie Blicke auf sich ziehen sollen.
Der Effekt wirkt nur mit passenden Inhalten: Das Motiv braucht einen schwarzen Hintergrund, denn Schwarz bleibt bei diesen Techniken unsichtbar. Der Eindruck hängt stark vom Blickwinkel und von der Umgebungshelligkeit ab. Rotierende Geräte müssen außerhalb der Reichweite von Menschen hängen oder hinter einer Schutzhaube stehen. Betreiber sollten das Gerät am geplanten Ort ausprobieren, bevor sie Inhalte produzieren lassen.