Digital Signage A–Z
Begriffe rund um Bildschirme, Player und Werbung im öffentlichen Raum, kurz erklärt.
A
- Alarmierung
- Alarmierung heißt, dass ein Verwaltungssystem bei einer Störung von sich aus eine Nachricht an die zuständigen Personen schickt, statt darauf zu warten, dass jemand nachsieht.
- Alphakanal (Transparenz)
- Der Alphakanal ist eine zusätzliche Information in einer Bild- oder Videodatei, die für jeden Bildpunkt festlegt, wie durchsichtig er ist.
- Android-Player
- Ein Android-Player ist ein Mediaplayer, auf dem das Betriebssystem Android läuft und eine Player-App die Inhalte abspielt.
- API (Schnittstelle)
- Eine API ist eine festgelegte Schnittstelle, über die zwei Programme Daten austauschen, ohne dass jemand etwas von Hand überträgt.
- Attribution
- Attribution ist die Zuordnung einer messbaren Wirkung, etwa eines Ladenbesuchs oder eines Kaufs, zu einer bestimmten Werbemaßnahme.
- Auflösung (Full HD, 4K)
- Die Auflösung gibt an, aus wie vielen Bildpunkten ein Bild besteht, angegeben als Breite mal Höhe.
- Aufrufsystem (Wartemanagement)
- Ein Aufrufsystem verteilt Wartenummern, ruft die Wartenden zu einem freien Platz auf und zeigt den Stand auf einer Wandanzeige.
- Auftragsverarbeitung (AVV)
- Auftragsverarbeitung liegt vor, wenn ein Dienstleister personenbezogene Daten im Auftrag und nach Weisung eines Unternehmens verarbeitet; die Regeln dazu stehen in Artikel 28 der DSGVO.
- Aushangpflicht
- Die Aushangpflicht verlangt von Arbeitgebern, bestimmte Gesetze und Informationen im Betrieb für die Beschäftigten zugänglich zu machen.
- Auslastung
- Die Auslastung gibt an, welcher Anteil des verfügbaren Werbeinventars in einem Zeitraum tatsächlich gebucht ist.
- Ausspielung
- Eine Ausspielung ist ein einzelnes Anzeigen eines Inhalts oder Werbemittels auf einem Bildschirm.
- Ausspielungsbericht
- Ein Ausspielungsbericht fasst zusammen, welche Werbemittel wann, wie oft und auf welchen Bildschirmen gelaufen sind.
B
- Bandbreite
- Bandbreite bezeichnet im Netzwerk die Datenmenge, die eine Verbindung pro Sekunde übertragen kann, angegeben meist in Megabit pro Sekunde (Mbit/s).
- Barrierefreiheit
- Barrierefreiheit bedeutet, dass Inhalte und Geräte auch für Menschen mit Seh-, Hör-, Bewegungs- oder kognitiven Einschränkungen wahrnehmbar und nutzbar sind.
- Beacon
- Ein Beacon ist ein kleiner Funksender, der über Bluetooth Low Energy in kurzen Abständen eine Kennung aussendet, die ein Smartphone in der Nähe erkennen kann.
- Belegung
- Die Belegung beschreibt, welche Werbeplätze eines Netzes in einem Zeitraum mit welchen Kampagnen besetzt sind.
- Benutzerkonto
- Ein Benutzerkonto ist der persönliche Zugang einer Person zu einem System, bestehend aus einer Kennung wie Name oder E-Mail-Adresse, einem Nachweis wie dem Passwort und den zugeordneten Rechten.
- Betrachtungsabstand
- Der Betrachtungsabstand ist die Entfernung zwischen dem Bildschirm und den Menschen, die ihn ansehen sollen.
- Betriebsdauer (16/7, 24/7)
- Die Betriebsdauer im Datenblatt nennt, für wie viele Stunden pro Tag und Tage pro Woche der Hersteller ein Display auslegt.
- Betriebstemperatur
- Die Betriebstemperatur ist der Bereich der Umgebungstemperatur, in dem ein Gerät laut Hersteller zuverlässig arbeitet.
- Betriebszeiten (Ein- und Ausschaltzeiten)
- Betriebszeiten legen fest, zu welchen Uhrzeiten und an welchen Tagen ein Bildschirm eingeschaltet ist und wann er dunkel oder im Standby ist.
- Bildformat (JPEG, PNG)
- Das Bildformat legt fest, wie ein Standbild in einer Datei gespeichert und komprimiert wird.
- Bildrechte
- Bildrechte ist der Sammelbegriff für alle Rechte, die an einem Bild bestehen und bestimmen, ob und wie es gezeigt werden darf.
- Bildschirmdiagonale
- Die Bildschirmdiagonale ist der Abstand zwischen zwei gegenüberliegenden Ecken der sichtbaren Bildfläche und wird meist in Zoll angegeben.
- Bildschirmfoto aus der Ferne
- Ein Bildschirmfoto aus der Ferne ist ein Abbild dessen, was ein Player gerade ausgibt, das er auf Anforderung oder regelmäßig an die Verwaltung schickt.
- Bildschirmschoner-Inhalt (Ruhebild)
- Das Ruhebild ist der Inhalt, den ein Bildschirm zeigt, wenn gerade nichts anderes vorgesehen ist oder nichts anderes gezeigt werden kann.
- Bildwiederholrate
- Die Bildwiederholrate gibt an, wie oft ein Display sein Bild pro Sekunde neu aufbaut, und wird in Hertz angegeben.
- Bitrate
- Die Bitrate gibt an, wie viele Daten pro Sekunde ein Video oder eine Tonspur enthält, meist in Megabit pro Sekunde (Mbit/s).
- Blickwinkel
- Der Blickwinkel gibt an, wie weit man seitlich, von oben oder von unten auf ein Display schauen kann, bevor Helligkeit, Kontrast oder Farben deutlich nachlassen.
- Branchenausschluss
- Ein Branchenausschluss ist die Zusage, dass in einem bestimmten Umfeld keine Werbung von Wettbewerbern oder von bestimmten Branchen läuft.
- Brand Lift
- Brand Lift bezeichnet die messbare Veränderung, die eine Kampagne in der Wahrnehmung einer Marke bewirkt, etwa bei Bekanntheit, Erinnerung oder Kaufbereitschaft.
- Buchung
- Eine Buchung ist die verbindliche Bestellung von Werbezeit auf einem Bildschirmnetz für bestimmte Standorte, einen Zeitraum und eine Menge.
C
- Cloud (SaaS)
- Bei Cloud oder Software as a Service (SaaS) läuft die Verwaltungssoftware auf Servern eines Anbieters und wird über das Internet genutzt, meist im Browser und gegen eine laufende Gebühr.
- CMS (Content-Management-System)
- Das CMS ist die Verwaltungssoftware, in der Inhalte, Playlisten, Zeitpläne und Geräte eines Bildschirmnetzes gepflegt werden.
- Content (Inhalt)
- Content ist alles, was auf einem Bildschirm gezeigt wird: Bilder, Videos, Texte, Webseiten, Daten und Mischformen daraus.
- Content-Freigabe (Vier-Augen-Prinzip)
- Beim Vier-Augen-Prinzip geht ein Inhalt erst auf den Bildschirm, nachdem eine zweite Person ihn gesehen und freigegeben hat.
- Corporate Design
- Corporate Design ist das einheitliche Erscheinungsbild eines Unternehmens oder einer Einrichtung mit festgelegten Regeln für Logo, Farben, Schriften, Bildsprache und Gestaltungsraster.
- Countdown
- Ein Countdown ist eine Anzeige, die die verbleibende Zeit bis zu einem festgelegten Zeitpunkt herunterzählt.
- Customer Journey
- Die Customer Journey ist der Weg, den eine Person vom ersten Kontakt mit einem Angebot bis zum Kauf und darüber hinaus zurücklegt.
- Cyber Resilience Act (CRA)
- Der Cyber Resilience Act ist die EU-Verordnung 2024/2847, die Mindestanforderungen an die Cybersicherheit von Produkten mit digitalen Elementen festlegt.
D
- Datengesteuerte Kampagne
- Eine datengesteuerte Kampagne passt Motiv oder Zeitpunkt der Ausspielung automatisch an äußere Daten an, etwa an Wetter, Uhrzeit, Verkehrslage oder Warenbestand.
- Datenquelle
- Eine Datenquelle ist ein System oder eine Datei, aus der ein Bildschirm Werte oder Texte bezieht, statt sie fest im Inhalt zu tragen.
- Datensicherung (Backup)
- Eine Datensicherung ist eine Kopie von Daten an einem zweiten Ort, aus der sich der Bestand nach einem Verlust wiederherstellen lässt.
- Datenvolumen
- Das Datenvolumen ist die Datenmenge, die über eine Verbindung in einem Zeitraum insgesamt übertragen wird, bei Mobilfunkverträgen auch die Menge, die im Monat mit voller Geschwindigkeit zur Verfügung steht.
- Daypart (Tagesabschnitt, Zeitfenster)
- Beim Dayparting wird der Tag in Abschnitte geteilt, in denen jeweils andere Inhalte laufen.
- Deal-ID
- Eine Deal-ID ist eine eindeutige Kennung, mit der im automatisierten Werbehandel ein vorab ausgehandeltes Geschäft zwischen Käufer und Verkäufer gekennzeichnet wird.
- Demand-Side-Plattform (DSP)
- Eine Demand-Side-Plattform ist eine Software, mit der Werbetreibende und Mediaagenturen Werbeplätze automatisiert bei vielen Verkäufern zugleich einkaufen.
- Digital Signage
- Digital Signage ist der technische Oberbegriff für Bildschirme, die aus der Ferne mit Inhalten versorgt werden und sich an mehrere Betrachter richten.
- DisplayPort
- DisplayPort ist eine digitale Schnittstelle für Bild und Ton, die von der Normungsorganisation VESA festgelegt wird.
- DOOH (Digital Out of Home)
- DOOH steht für digitale Außenwerbung: Werbung auf Bildschirmen im öffentlichen oder halböffentlichen Raum, etwa an Haltestellen, in Einkaufszentren oder Geschäften.
- Doppelseitiges Display
- Ein doppelseitiges Display hat in einem gemeinsamen Gehäuse zwei Bildflächen, die Rücken an Rücken in entgegengesetzte Richtungen zeigen.
- DSGVO
- Die DSGVO (Datenschutz-Grundverordnung, Verordnung (EU) 2016/679) regelt in der ganzen EU, unter welchen Bedingungen personenbezogene Daten verarbeitet werden dürfen.
- Dynamischer Inhalt
- Dynamischer Inhalt ist ein Inhalt, der erst bei der Anzeige aus aktuellen Daten zusammengesetzt wird, statt als fertige Datei vorzuliegen.
E
- E-Paper
- Ein E-Paper-Display leuchtet nicht selbst, sondern wirft das Umgebungslicht zurück wie bedrucktes Papier.
- E-Rechnung
- Eine E-Rechnung ist eine Rechnung in einem strukturierten elektronischen Format, das eine Software ohne Abtippen lesen und weiterverarbeiten kann.
- Eigenwerbung (House Ad)
- Eigenwerbung ist Werbung, die ein Netzbetreiber oder Standortpartner für sich selbst auf den eigenen Bildschirmen zeigt, statt den Platz an Dritte zu verkaufen.
- Einbrennen (Burn-in)
- Einbrennen bezeichnet ein Nachbild, das auf einem Display sichtbar bleibt, nachdem ein unbewegter Inhalt lange an derselben Stelle gezeigt wurde.
- ElektroG
- Das ElektroG, das Elektro- und Elektronikgerätegesetz, regelt in Deutschland das Inverkehrbringen, die Rücknahme und die Entsorgung von Elektro- und Elektronikgeräten.
- Elektronisches Preisschild (ESL)
- Ein elektronisches Preisschild ersetzt das gedruckte Regalschild durch ein kleines Display, dessen Inhalt zentral geändert wird.
- Energieeffizienzklasse
- Die Energieeffizienzklasse ordnet ein elektronisches Display auf dem EU-Energielabel einer Stufe von A bis G zu, je nachdem, wie viel Strom es im Verhältnis zu seiner Bildfläche braucht.
- Entspiegelung
- Entspiegelung ist eine Behandlung der Displayoberfläche, die störende Spiegelungen von Lampen, Fenstern und Sonnenlicht verringert.
- Ersteinrichtung (Provisionierung)
- Die Ersteinrichtung, auch Provisionierung genannt, ist der Vorgang, mit dem ein neues Gerät seine Grundeinstellungen erhält und mit der Verwaltung verbunden wird, bis es seinen ersten Inhalt zeigt.
- EU-Hosting
- EU-Hosting bedeutet, dass ein Online-Dienst und seine Daten auf Servern betrieben werden, die innerhalb der Europäischen Union stehen.
F
- Farbtiefe
- Die Farbtiefe gibt an, mit wie vielen Bit je Grundfarbe ein Display oder eine Bilddatei Helligkeitsstufen unterscheidet.
- Fernverwaltung
- Mit der Fernverwaltung werden Bildschirme und Player von einer zentralen Stelle aus betreut, ohne dass jemand zum Gerät fahren muss.
- Firewall
- Eine Firewall ist eine Schutzeinrichtung zwischen Netzen, die anhand von Regeln entscheidet, welche Verbindungen durchgelassen werden und welche nicht.
- Firmware und Update
- Firmware ist die fest im Gerät liegende Software, Updates sind Aktualisierungen von Firmware und Programmen.
- Footfall-Messung
- Die Footfall-Messung ermittelt, ob Menschen nach dem Kontakt mit einer Werbung einen bestimmten Ort aufgesucht haben, meist ein Geschäft oder eine Filiale.
- Füllinhalt
- Ein Füllinhalt ist ein Motiv, das einen Werbeplatz in der Schleife belegt, wenn er nicht verkauft ist.
G
- Gehäuse
- Ein Gehäuse ist die Hülle, die Display, Mediaplayer und Anschlüsse eines Bildschirms aufnimmt und vor Staub, Wasser, Hitze und Zugriffen schützt.
- GEMA
- Die GEMA ist die Verwertungsgesellschaft in Deutschland, die die Rechte von Komponisten, Textdichtern und Musikverlagen wahrnimmt und für die Nutzung ihrer Musik Vergütungen einzieht.
- Geotargeting
- Geotargeting ist die Auswahl von Bildschirmen für eine Kampagne nach ihrem Ort, etwa nach Stadt, Postleitzahl, Umkreis um eine Adresse oder Art des Umfelds.
- Geräte-ID (UUID)
- Eine Geräte-ID ist eine eindeutige Kennung, an der eine Verwaltung ein bestimmtes Gerät erkennt, unabhängig von seinem Namen oder seiner Netzwerkadresse.
- Gerätegruppe
- Eine Gerätegruppe fasst mehrere Bildschirme oder Player zusammen, damit sie gemeinsam mit Inhalten, Zeitplänen oder Einstellungen versorgt werden können.
- Geräteinventar
- Ein Geräteinventar ist eine gepflegte Liste aller Geräte eines Bildschirmnetzes mit ihren wichtigsten Angaben, etwa Standort, Typ, Seriennummer, Softwarestand und Zuständigkeit.
- Geräteprofil
- Ein Geräteprofil ist ein benannter Satz von Einstellungen, der auf ein oder mehrere Geräte angewendet wird, statt jede Einstellung einzeln je Gerät zu setzen.
- Glücksspielwerbung
- Glücksspielwerbung ist Werbung für Lotterien, Sportwetten, Spielhallen, Spielbanken oder Online-Glücksspiel und unterliegt in Deutschland besonderen Regeln.
- Gültigkeitszeitraum
- Der Gültigkeitszeitraum ist die Spanne mit Anfangs- und Enddatum, in der ein Inhalt überhaupt gezeigt werden darf.
H
- HDBaseT
- HDBaseT ist ein Übertragungsstandard, mit dem Bild, Ton, Netzwerk, Steuersignale und auf Wunsch Strom über ein einzelnes Netzwerkkabel übertragen werden.
- HDMI
- HDMI ist die verbreitete digitale Schnittstelle, die Bild und Ton über ein Kabel von einer Quelle wie einem Mediaplayer zu einem Display überträgt.
- HDMI-CEC
- HDMI-CEC ist eine Steuerfunktion innerhalb der HDMI-Verbindung, mit der angeschlossene Geräte sich gegenseitig einfache Befehle schicken, etwa Einschalten, Ausschalten oder den Eingang wechseln.
- HDR
- HDR steht für High Dynamic Range und bezeichnet Bild- und Videoformate, die einen größeren Abstand zwischen dunkelsten und hellsten Bildstellen sowie mehr Farben darstellen als das herkömmliche Format SDR.
- Heilmittelwerberecht
- Das Heilmittelwerberecht regelt die Werbung für Arzneimittel, Medizinprodukte und Behandlungsverfahren, vor allem im Heilmittelwerbegesetz (HWG).
- Hersteller (im Sinne des CRA)
- Hersteller im Sinne des Cyber Resilience Act ist, wer Produkte mit digitalen Elementen entwickelt oder herstellt oder entwickeln oder herstellen lässt und sie unter eigenem Namen oder eigener Marke vermarktet.
- Hintergrundbeleuchtung
- Die Hintergrundbeleuchtung ist die Lichtquelle hinter der Flüssigkristallschicht eines LCDs, die das Bild erst sichtbar macht.
- Hochformat und Querformat
- Querformat ist breiter als hoch, Hochformat ist höher als breit.
- Hochhelligkeitsdisplay
- Ein Hochhelligkeitsdisplay ist ein Display, das deutlich mehr Licht abgibt als ein übliches Gerät für Innenräume, damit es auch gegen Sonnenlicht lesbar bleibt.
- HTML5-Inhalt
- Ein HTML5-Inhalt ist ein Inhalt, der mit Webtechniken aus HTML, CSS und JavaScript gebaut ist und auf dem Player in einer Browser-Umgebung läuft.
I
- Infotainment
- Infotainment ist eine Mischung aus Information und Unterhaltung, die Aufmerksamkeit über leichte Inhalte gewinnt und sie für Hinweise nutzt.
- Infoterminal
- Ein Infoterminal ist ein frei zugängliches Gerät mit Bildschirm, meist mit Touchscreen, an dem Besucher selbst Informationen abrufen.
- Instore-Marketing
- Instore-Marketing umfasst alle Maßnahmen, mit denen ein Geschäft oder ein Hersteller Kunden innerhalb der Verkaufsräume anspricht.
- IP-Schutzart
- Die IP-Schutzart gibt nach der Norm IEC 60529 (in Deutschland DIN EN 60529) an, wie gut ein Gehäuse gegen das Eindringen von Fremdkörpern und Wasser geschützt ist.
- IT-Grundschutz
- IT-Grundschutz ist eine Methode des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), mit der Organisationen ihre Informationssicherheit systematisch aufbauen und prüfen.
K
- Kalibrierung
- Kalibrierung ist das Einstellen eines Displays mithilfe eines Messgeräts, damit Helligkeit, Weißpunkt und Farben einem festgelegten Zielwert entsprechen.
- Kampagne
- Eine Kampagne ist eine zusammengehörige Folge von Inhalten, die über einen festgelegten Zeitraum ein gemeinsames Ziel verfolgt, etwa ein Produkt bekannt zu machen oder auf ein Ereignis hinzuweisen.
- Kampagnenlaufzeit
- Die Kampagnenlaufzeit ist der Zeitraum vom ersten bis zum letzten Tag, an dem die Werbemittel einer Kampagne ausgespielt werden.
- Kanal
- Ein Kanal ist ein fest zusammengestelltes Programm aus Inhalten, das wie ein Fernsehsender auf mehreren Bildschirmen gleichzeitig laufen kann.
- Kennzahlen-Dashboard
- Ein Kennzahlen-Dashboard ist eine Anzeige, die ausgewählte Leistungs- oder Betriebszahlen übersichtlich zusammenfasst und laufend aktualisiert.
- Kennzeichnung von KI-Inhalten
- Die Kennzeichnung von KI-Inhalten ist der Hinweis, dass ein Bild, Video, Ton oder Text ganz oder teilweise von einem System der künstlichen Intelligenz erzeugt oder verändert wurde.
- KI-generierte Inhalte
- KI-generierte Inhalte sind Bilder, Texte, Videos, Stimmen oder Musik, die ein Programm der künstlichen Intelligenz nach einer Beschreibung oder Vorlage erzeugt hat.
- Kiosk-Modus
- Im Kiosk-Modus sperrt ein Gerät Einstellungen und andere Programme, sodass nur der vorgesehene Inhalt erreichbar bleibt.
- Kontakt (Impression)
- Ein Kontakt zählt Personen, die sich im Sichtbereich des Bildschirms aufhielten, während der Inhalt lief.
- Kontaktfrequenz
- Die Kontaktfrequenz gibt an, wie oft eine Person einer Werbung während einer Kampagne im Durchschnitt begegnet.
- Kontrast (Lesbarkeit)
- Kontrast ist der Helligkeitsunterschied zwischen Schrift und Hintergrund und lässt sich als Verhältnis messen.
L
- LAN
- Ein LAN (Local Area Network) ist ein lokales Netz, das Geräte innerhalb eines Gebäudes oder Geländes verbindet, meist über Netzwerkkabel nach dem Ethernet-Standard.
- Laufschrift (Ticker)
- Eine Laufschrift ist eine Textzeile, die sich gleichmäßig über den Bildschirm bewegt, meist von rechts nach links am unteren Rand.
- Layout
- Das Layout ist die Aufteilung der Bildschirmfläche, also festgelegt, welcher Bereich wo liegt, wie groß er ist und was er zeigt.
- LCD
- Ein LCD (Liquid Crystal Display, Flüssigkristallbildschirm) erzeugt sein Bild, indem Flüssigkristalle das Licht einer Hintergrundbeleuchtung je Bildpunkt mehr oder weniger durchlassen.
- Lebenszeichen (Heartbeat)
- Ein Lebenszeichen, englisch Heartbeat, ist eine kurze Meldung, die ein Gerät in festen Abständen an die Verwaltung schickt, um zu zeigen, dass es läuft und erreichbar ist.
- LED-Wand (Direct View LED)
- Eine LED-Wand ist eine Bildfläche, bei der jeder Bildpunkt aus eigenen kleinen Leuchtdioden in Rot, Grün und Blau besteht, die das Licht direkt abgeben.
- Leistungsaufnahme
- Die Leistungsaufnahme gibt an, wie viel elektrische Leistung ein Gerät im Betrieb aufnimmt, und wird in Watt angegeben.
- Live-TV
- Live-TV bedeutet, dass auf einem Digital-Signage-Bildschirm ein laufendes Fernsehprogramm gezeigt wird, allein oder in einem Bereich neben anderen Inhalten.
M
- Mandantenfähigkeit
- Mandantenfähigkeit bedeutet, dass eine einzige Installation einer Software mehrere voneinander getrennte Kunden oder Organisationseinheiten bedient, deren Daten, Benutzer und Einstellungen sich gegenseitig nicht sehen.
- Mediaagentur
- Eine Mediaagentur plant und kauft im Auftrag von Werbetreibenden Werbezeit und Werbeflächen in verschiedenen Medien.
- Mediaplayer
- Der Mediaplayer ist der kleine Rechner oder die App hinter dem Bildschirm, der Inhalte lädt und abspielt.
- Mediathek (Medienpool)
- Die Mediathek ist der zentrale Speicher in der Verwaltungssoftware, in dem alle Bilder, Videos, Dokumente und sonstigen Dateien liegen, die auf Bildschirmen gezeigt werden sollen.
- Mehrsprachigkeit
- Mehrsprachigkeit bedeutet, dass Bildschirminhalte in mehr als einer Sprache angeboten werden, damit auch Menschen ohne Kenntnis der Landessprache die Hinweise verstehen.
- Menüboard
- Ein Menüboard ist ein Bildschirm, der Speisen, Getränke und Preise anzeigt und damit die gedruckte Tafel oder Karte über der Theke ersetzt.
- Mindestpreis (Floor Price)
- Der Mindestpreis ist der niedrigste Preis, zu dem ein Verkäufer Werbeinventar im automatisierten Handel abgibt.
- Mini-PC
- Ein Mini-PC ist ein vollwertiger Computer in einem sehr kleinen Gehäuse, der als Mediaplayer hinter oder neben einem Display betrieben wird.
- Mitarbeiterkommunikation
- Mitarbeiterkommunikation umfasst alle Wege, auf denen ein Unternehmen oder eine Einrichtung die eigenen Beschäftigten informiert.
- Mitbestimmung (Betriebsrat)
- Mitbestimmung bedeutet, dass der Betriebsrat bestimmten Entscheidungen des Arbeitgebers zustimmen muss, bevor sie umgesetzt werden.
- Mobilfunk (LTE, 5G)
- Mobilfunk verbindet Geräte über eine SIM-Karte und das Funknetz eines Mobilfunkanbieters mit dem Internet, ohne Kabel oder WLAN vor Ort.
- Monitoring
- Monitoring ist die laufende, automatische Überwachung von Geräten und Diensten, damit Störungen auffallen, bevor jemand vor Ort sie meldet.
- Motivprüfung
- Die Motivprüfung ist die Kontrolle eines angelieferten Werbemittels, bevor es auf den Bildschirmen läuft.
- Multizone (Zone)
- Bei einer Multizone ist der Bildschirm in Bereiche, sogenannte Zonen, geteilt, die unabhängig voneinander laufen.
N
- Netzbetreiber
- Ein Netzbetreiber ist das Unternehmen oder die Organisation, die ein Netz von Bildschirmen betreibt, technisch verantwortet und darauf Inhalte oder Werbung ausspielt.
- Neustart aus der Ferne
- Ein Neustart aus der Ferne ist ein Befehl aus der Verwaltung, mit dem ein Player oder seine Abspiel-App neu gestartet wird, ohne dass jemand vor Ort ist.
- NFC
- NFC (Near Field Communication) ist eine Funktechnik für den Datenaustausch über wenige Zentimeter, etwa zwischen einem Smartphone und einem kleinen Chip oder Lesegerät.
- Nits (Helligkeit, cd/m²)
- Ein Nit ist ein Candela pro Quadratmeter (cd/m²) und beschreibt, wie viel Licht die Bildfläche eines Bildschirms abgibt.
- Notfallmeldung
- Eine Notfallmeldung ist ein Hinweis, der im Ernstfall alle anderen Inhalte verdrängt und sofort auf ausgewählten oder allen Bildschirmen erscheint.
- Nutzungsrecht
- Ein Nutzungsrecht ist die Erlaubnis des Rechteinhabers, ein geschütztes Werk wie ein Foto, ein Video, eine Musik oder eine Schrift auf eine bestimmte Art zu verwenden.
O
- Offline-Betrieb
- Beim Offline-Betrieb spielt ein Player weiter, auch wenn die Verbindung zur Verwaltung abreißt, weil er Inhalte und Plan auf dem Gerät gespeichert hat.
- OLED
- Ein OLED-Display (Organic Light Emitting Diode) besteht aus Bildpunkten aus organischem Material, die selbst leuchten und keine Hintergrundbeleuchtung brauchen.
- Omnichannel
- Omnichannel bezeichnet eine Strategie, bei der ein Unternehmen Laden, Webshop, App, Werbung und Kundenservice so verbindet, dass Kunden ohne Bruch zwischen diesen Kanälen wechseln können.
- On-Premises
- On-Premises bedeutet, dass ein Betreiber die Verwaltungssoftware auf eigenen Servern in seinem Rechenzentrum oder Netz betreibt, statt sie als Cloud-Dienst zu nutzen.
- Out of Home (OOH)
- Out of Home, kurz OOH, ist der Sammelbegriff für Werbung, die Menschen außerhalb ihrer Wohnung erreicht, also auf der Straße, unterwegs oder an Orten wie Bahnhöfen und Geschäften.
- Outdoor-Display
- Ein Outdoor-Display ist ein Bildschirm, der für den dauerhaften Betrieb im Freien gebaut ist, mit Schutz gegen Regen, Staub, Hitze, Kälte und Sonnenlicht.
P
- Passwortrichtlinie
- Eine Passwortrichtlinie legt fest, welche Anforderungen Passwörter in einem System erfüllen müssen und wie mit ihnen umgegangen wird, etwa Mindestlänge, Sperre nach Fehlversuchen und Ausschluss bekannter Passwörter.
- Pixelabstand (Pixel Pitch)
- Der Pixelabstand ist die Entfernung zwischen den Mittelpunkten zweier benachbarter Bildpunkte und wird in Millimetern angegeben.
- Playlist
- Eine Playlist ist die Liste der Inhalte, die ein Bildschirm nacheinander zeigt, mit ihrer jeweiligen Dauer.
- Point of Sale (POS)
- Der Point of Sale ist der Ort, an dem ein Kauf stattfindet, im engeren Sinn die Kasse, im weiteren Sinn die gesamte Verkaufsfläche.
- Portfreigabe
- Eine Portfreigabe ist eine Regel im Router oder in der Firewall, die eingehende Verbindungen aus dem Internet auf einem bestimmten Port an ein Gerät im internen Netz weiterleitet.
- Power over Ethernet (PoE)
- Power over Ethernet ist ein Verfahren, bei dem ein Gerät über das Netzwerkkabel nicht nur Daten, sondern auch seinen Strom bekommt.
- Präsenzmelder
- Ein Präsenzmelder ist ein Sensor, der erkennt, ob sich Menschen in einem Bereich aufhalten, und dann ein Signal auslöst.
- Preisabfrage-Scanner
- Ein Preisabfrage-Scanner ist ein Gerät im Laden, an dem Kunden den Strichcode eines Artikels scannen und den aktuellen Preis sowie weitere Angaben auf einem Bildschirm sehen.
- Preisangabenverordnung
- Die Preisangabenverordnung (PAngV) regelt, wie Unternehmen gegenüber Verbrauchern Preise angeben müssen, wenn sie Waren oder Leistungen anbieten oder unter Angabe von Preisen dafür werben.
- Priorität
- Die Priorität legt fest, welcher Inhalt Vorrang hat, wenn für denselben Bildschirm zur selben Zeit mehrere Inhalte oder Zeitpläne in Frage kommen.
- Private Marketplace (PMP)
- Ein Private Marketplace ist eine geschlossene Auktion im automatisierten Werbehandel, zu der ein Verkäufer nur ausgewählte Käufer einlädt.
- Programmatic DOOH
- Beim programmatischen Handel entscheidet eine automatische Auktion, welches Motiv einen freien Platz in der Schleife eines Bildschirms bekommt.
- Projektor
- Ein Projektor wirft ein Bild mit Licht auf eine Fläche, etwa eine Leinwand, eine Wand, ein Fenster oder einen Boden.
- Proof of Play (Ausspielungsnachweis)
- Der Ausspielungsnachweis belegt, dass ein Werbemittel oder Inhalt tatsächlich auf einem Bildschirm gelaufen ist.
- Protokoll (Log)
- Ein Protokoll, englisch Log, ist eine fortlaufende Aufzeichnung von Ereignissen, die ein Gerät oder eine Software mit Zeitstempel festhält, etwa Starts, Fehler, Anmeldungen oder abgespielte Inhalte.
Q
- QR-Code
- Ein QR-Code ist ein quadratischer Bildcode, den das Handy mit der Kamera liest und der meist zu einer Internetseite führt.
R
- Rahmenbreite (Bezel)
- Die Rahmenbreite ist die Breite des Randes zwischen der Bildfläche eines Displays und seiner Außenkante.
- Real-Time Bidding (RTB)
- Real-Time Bidding ist ein Verfahren, bei dem ein einzelner Werbeplatz in einer automatischen Auktion innerhalb von Sekundenbruchteilen an den Höchstbietenden vergeben wird.
- Redaktionsplan
- Ein Redaktionsplan ist eine Übersicht, die festlegt, welche Inhalte wann auf welchen Bildschirmen laufen und wer sie bis wann vorbereitet.
- Reichweite
- Die Reichweite gibt an, wie viele verschiedene Personen eine Werbung oder ein Medium in einem Zeitraum mindestens einmal erreicht.
- Reichweitenmessung (Audience Measurement)
- Die Reichweitenmessung ermittelt, wie viele Menschen sich im Sichtbereich eines Werbeträgers aufhalten oder ihm zugewandt sind, und leitet daraus Kontakte und Reichweite ab.
- Retail Media
- Retail Media ist ein Geschäftsmodell, bei dem Händler Werbeplätze in ihrem eigenen Umfeld an Marken verkaufen.
- Rollen und Rechte
- Mit Rollen und Rechten wird festgelegt, wer in der Verwaltung eines Bildschirmnetzes was darf: ansehen, Inhalte anlegen, freigeben, Geräte ändern.
- Rollout
- Ein Rollout ist die geplante Einführung von Geräten, Software oder einer neuen Softwarefassung an vielen Standorten oder auf vielen Geräten.
- RS-232
- RS-232 ist eine serielle Schnittstelle, über die ein Steuergerät Befehle an ein Display sendet und Rückmeldungen empfängt.
- RSS-Feed
- Ein RSS-Feed ist eine maschinenlesbare Datei im XML-Format, in der eine Webseite ihre neuesten Meldungen mit Überschrift, Kurztext, Datum und oft einem Bild bereitstellt.
S
- SBOM (Software-Stückliste)
- Eine SBOM (Software Bill of Materials, Software-Stückliste) ist ein maschinenlesbares Verzeichnis der Bestandteile, aus denen eine Software besteht, vor allem der eingebundenen Bibliotheken mit Name und Version.
- Schaufensterdisplay
- Ein Schaufensterdisplay ist ein Bildschirm, der hinter einer Schaufensterscheibe steht und nach draußen zu Passanten zeigt.
- Schlagwort (Tag)
- Ein Schlagwort, oft auch Tag genannt, ist eine frei vergebene Kennzeichnung, die an Dateien, Inhalte oder Geräte gehängt wird, um sie zu ordnen, zu finden oder gezielt zuzuordnen.
- Schleife (Loop)
- Die Schleife ist der Ablauf, in dem die Inhalte eines Bildschirms nacheinander laufen und danach von vorn beginnen.
- Schriftgröße auf Distanz
- Die Schriftgröße auf Distanz ist die Buchstabengröße, die ein Text auf dem Bildschirm braucht, damit er aus dem tatsächlichen Abstand der Betrachter noch sicher gelesen werden kann.
- Schwachstellenmeldung
- Eine Schwachstellenmeldung ist der Hinweis auf eine Sicherheitslücke in einem Produkt, entweder von außen an den Hersteller, etwa durch Sicherheitsforscher oder Kunden, oder vom Hersteller an die zuständigen Stellen.
- Seitenverhältnis
- Das Seitenverhältnis ist das Verhältnis von Breite zu Höhe eines Bildes oder Bildschirms, zum Beispiel 16:9 im Querformat oder 9:16 im Hochformat.
- Server
- Ein Server ist ein Rechner oder ein Programm, das anderen Geräten im Netz Dienste bereitstellt, etwa Daten, Webseiten oder Dateien.
- Service Level Agreement (SLA)
- Ein Service Level Agreement (SLA) ist eine vertragliche Vereinbarung, die messbar festlegt, welche Leistung ein Dienstleister erbringt, etwa Verfügbarkeit, Reaktionszeit und Zeit bis zur Behebung.
- Share of Voice
- Share of Voice ist der Anteil, den ein Werbetreibender an der gesamten Werbezeit oder Werbemenge eines Mediums oder Marktes hat.
- Sicherer Bereich (Safe Area)
- Der sichere Bereich ist der innere Teil der Bildfläche, in dem wichtige Inhalte wie Text, Logo und Preise liegen sollten, damit sie auf jedem Gerät vollständig zu sehen sind.
- Sicherheitsupdate
- Ein Sicherheitsupdate ist eine Aktualisierung von Software oder Firmware, die bekannte Sicherheitslücken schließt.
- Single Sign-on
- Single Sign-on (SSO) bedeutet, dass sich eine Person mit ihrem vorhandenen Firmenkonto bei mehreren Anwendungen anmeldet, statt für jede ein eigenes Passwort zu haben.
- SMIL
- SMIL ist ein offenes Format des W3C (Fassung 3.0 seit 2008), das in einer Textdatei beschreibt, was ein Player wann und wo zeigt.
- SoC-Display
- Ein SoC-Display ist ein Display mit eingebautem Ein-Chip-System (System on Chip), auf dem die Player-Software direkt läuft, ohne externen Mediaplayer.
- Softwarelizenz
- Eine Softwarelizenz ist das vertraglich eingeräumte Recht, eine Software in einem bestimmten Umfang zu nutzen, etwa für eine Zahl von Geräten oder Benutzern oder für einen Zeitraum.
- Splitscreen
- Beim Splitscreen wird die Bildfläche in zwei oder wenige große Bereiche geteilt, die gleichzeitig unterschiedliche Inhalte oder Bildquellen zeigen.
- Spot
- Ein Spot ist ein kurzes Werbemittel, das als Teil der Schleife läuft, meist ein Video oder ein Bild mit fester Dauer.
- Spotlänge
- Die Spotlänge ist die Dauer in Sekunden, die ein einzelner Werbespot oder Inhalt am Stück auf dem Bildschirm zu sehen ist.
- Standby-Betrieb
- Im Standby-Betrieb ist ein Display oder Player nicht ganz ausgeschaltet, sondern wartet mit geringem Stromverbrauch auf ein Signal zum Einschalten.
- Standortpartner
- Ein Standortpartner stellt einem Netzbetreiber den Ort für einen oder mehrere Bildschirme zur Verfügung, etwa ein Geschäft, eine Praxis, eine Tankstelle oder ein Fitnessstudio.
- Stele (Totem)
- Eine Stele ist ein freistehendes, aufrechtes Gehäuse mit einem Bildschirm im Hochformat, das ohne Wand auskommt.
- Stick-Player
- Ein Stick-Player ist ein Mediaplayer in der Größe eines großen USB-Sticks, der direkt in den HDMI-Eingang eines Displays gesteckt wird.
- Streaming
- Streaming bedeutet, dass ein Video oder Ton während der Wiedergabe laufend über das Netzwerk übertragen wird, statt vorher vollständig auf dem Gerät gespeichert zu sein.
- Stretched Display
- Ein Stretched Display ist ein Bildschirm mit stark gestrecktem Seitenverhältnis, also deutlich breiter oder deutlich höher als ein übliches 16:9-Gerät.
- Supply-Side-Plattform (SSP)
- Eine Supply-Side-Plattform ist eine Software, mit der Netzbetreiber und Vermarkter ihr Werbeinventar automatisiert vielen Käufern anbieten.
- Support-Ende (End of Life)
- Das Support-Ende, englisch End of Life oder End of Support, ist der Zeitpunkt, ab dem ein Hersteller ein Produkt oder eine Softwarefassung nicht mehr pflegt, also keine Updates, Ersatzteile oder Hilfe mehr liefert.
- Synchronisierte Wiedergabe
- Synchronisierte Wiedergabe bedeutet, dass mehrere Player ihre Inhalte zeitlich genau aufeinander abgestimmt abspielen, sodass Bilder auf verschiedenen Bildschirmen im selben Moment wechseln oder ein Video über mehrere Bildschirme hinweg läuft.
T
- Tabakwerbeverbot
- Das Tabakwerbeverbot untersagt in Deutschland Werbung für Tabakerzeugnisse in den meisten Medien, inzwischen auch in der Außenwerbung.
- Targeting
- Targeting ist die gezielte Auswahl, wo, wann und unter welchen Bedingungen eine Werbung ausgespielt wird, damit sie eine bestimmte Zielgruppe erreicht.
- TKP (Tausender-Kontakt-Preis)
- Der TKP ist der Preis für tausend Kontakte: Preis geteilt durch die Zahl der Kontakte, mal tausend.
- Touchscreen (interaktiv)
- Ein Touchscreen ist ein Bildschirm, der auf Berührung reagiert, sodass Besucher selbst Inhalte aufrufen können.
- Transparentes Display
- Ein transparentes Display zeigt ein Bild auf einer Fläche, durch die man gleichzeitig hindurchsehen kann.
- Trigger
- Ein Trigger ist ein Auslöser, der beim Eintreten eines bestimmten Ereignisses automatisch einen Inhaltswechsel oder eine Aktion auf dem Bildschirm startet.
- Türschild (Raumbeschilderung)
- Ein digitales Türschild ist eine kleine Anzeige neben der Tür eines Besprechungs-, Unterrichts- oder Behandlungsraums, die Raumname, aktuelle Belegung und die nächsten Termine zeigt.
U
- Übergang (Überblendung)
- Ein Übergang ist die Art, wie ein Inhalt in den nächsten wechselt, etwa als harter Schnitt, als Überblendung oder als Einschieben von der Seite.
- Umgebungslichtsensor
- Ein Umgebungslichtsensor misst, wie hell es um ein Display herum ist, und passt dessen Helligkeit automatisch an.
- Uniformität (Gleichmäßigkeit)
- Uniformität beschreibt, wie gleichmäßig Helligkeit und Farbe über die gesamte Bildfläche eines Displays oder einer Videowand verteilt sind.
- Unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV)
- Eine unterbrechungsfreie Stromversorgung ist ein Gerät mit Akku, das angeschlossene Geräte bei einem Stromausfall oder bei Spannungsschwankungen ohne Unterbrechung weiter versorgt.
- Untertitel
- Untertitel sind Textzeilen am unteren Bildrand, die gesprochene Worte und wichtige Geräusche eines Videos wiedergeben.
V
- Venue-Typ
- Der Venue-Typ beschreibt die Art des Ortes, an dem ein Bildschirm hängt, etwa ein Einkaufszentrum, eine Haltestelle oder ein Geschäft.
- Vermarkter
- Ein Vermarkter verkauft Werbezeit auf Bildschirmnetzen, die ihm nicht selbst gehören müssen, an Werbetreibende und Mediaagenturen.
- Verschlüsselung (TLS, HTTPS)
- Verschlüsselung macht Daten für Unbefugte unlesbar; bei der Übertragung im Netz geschieht das heute meist mit TLS (Transport Layer Security).
- Verweildauer
- Die Verweildauer ist die Zeit, die ein Mensch in Sichtweite eines Bildschirms verbringt und ihn damit überhaupt wahrnehmen kann.
- VESA-Norm
- Die VESA-Norm legt das Lochbild auf der Rückseite von Displays fest, an dem Halterungen angeschraubt werden.
- Videocodec
- Ein Videocodec ist das Verfahren, mit dem ein Video zum Speichern komprimiert und beim Abspielen wieder entschlüsselt wird.
- Videoformat (MP4)
- Das Videoformat ist die Art der Datei, in der ein Video mit Bild, Ton und Zusatzangaben gespeichert ist; das verbreitetste Format ist MP4.
- Videowall
- Eine Videowall besteht aus mehreren Bildschirmen, die nebeneinander und übereinander montiert sind und gemeinsam ein großes Bild ergeben.
- Vorab-Download
- Beim Vorab-Download lädt ein Player Medien und Spielpläne herunter, bevor sie gebraucht werden, und spielt sie dann aus dem eigenen Speicher.
- Vorlage
- Eine Vorlage ist ein Layout mit festen und ausfüllbaren Stellen für Inhalte auf Bildschirmen.
- Vorschau
- Die Vorschau zeigt in der Verwaltungssoftware, wie ein Inhalt, eine Playlist oder ein Layout auf dem Bildschirm aussehen wird, bevor es dort tatsächlich läuft.
- VPN
- Ein VPN (Virtual Private Network) ist eine verschlüsselte Verbindung über das Internet, durch die entfernte Geräte oder Standorte so miteinander verbunden werden, als lägen sie im selben lokalen Netz.
W
- Wake-on-LAN
- Wake-on-LAN ist ein Verfahren, mit dem ein ausgeschaltetes oder schlafendes Gerät über das Netzwerk eingeschaltet wird, indem es ein besonderes Datenpaket empfängt, das sogenannte Magic Packet.
- Wandhalterung
- Eine Wandhalterung ist ein Gestell, mit dem ein Display sicher an einer Wand befestigt wird.
- Watchdog
- Ein Watchdog, deutsch auch Wächter, ist eine Schutzfunktion, die ein Programm oder Gerät überwacht und es automatisch neu startet, wenn es sich in einer festgelegten Zeit nicht mehr meldet oder hängt.
- Webseite als Inhalt
- Bei einer Webseite als Inhalt ruft der Player eine Internetadresse auf und zeigt die Seite so an, wie sie gerade auf dem Server liegt.
- Wegeleitsystem
- Ein Wegeleitsystem ist die Gesamtheit aller Schilder, Pläne und Anzeigen, die Besuchern in einem Gebäude oder auf einem Gelände den Weg zu ihrem Ziel zeigen.
- Werbeanlage (Baurecht)
- Eine Werbeanlage ist im Baurecht eine ortsfeste Einrichtung, die der Ankündigung, der Anpreisung oder dem Hinweis auf ein Gewerbe oder einen Beruf dient und vom öffentlichen Verkehrsraum aus sichtbar ist.
- Werbeinventar
- Das Werbeinventar ist die Gesamtheit der Werbeplätze, die ein Netzbetreiber oder Vermarkter in einem Zeitraum verkaufen kann.
- Werbekennzeichnung
- Werbekennzeichnung bedeutet, dass Werbung für den Betrachter als solche erkennbar sein muss und nicht als neutrale Information getarnt sein darf.
- Werbemittel (Motiv)
- Ein Werbemittel ist die fertige Gestaltung, mit der geworben wird; in der Außenwerbung heißt es meist Motiv.
- Werbeplatz (Slot)
- Ein Werbeplatz ist eine feste Position in der Schleife eines Bildschirmnetzes, die für einen Spot einer bestimmten Länge reserviert ist.
- Werbeträger
- Ein Werbeträger ist das Medium oder die Fläche, über die eine Werbebotschaft die Menschen erreicht, etwa ein Plakat, eine Zeitschrift oder ein Bildschirm.
- Werbetreibender
- Ein Werbetreibender ist das Unternehmen oder die Organisation, die für ihre Produkte, Leistungen oder Anliegen wirbt und die Werbung bezahlt.
- Widget
- Ein Widget ist ein kleines, eigenständiges Bauteil in einem Inhalt, das etwas Bestimmtes anzeigt, etwa Uhr, Wetter oder einen Countdown.
- Wiederherstellung
- Wiederherstellung ist das Zurückholen von Daten oder eines lauffähigen Systems aus einer Datensicherung nach einem Verlust oder Ausfall.
- Windows-Player
- Ein Windows-Player ist ein Computer mit dem Betriebssystem Windows, auf dem eine Player-Software die Inhalte für ein Display abspielt.
- WLAN
- WLAN (Wireless Local Area Network) ist ein lokales Funknetz nach der Normenreihe IEEE 802.11, über das Geräte ohne Kabel mit dem Netz verbunden werden.
Z
- Zeitplan
- Der Zeitplan legt in der Verwaltungssoftware fest, welche Playlist oder welcher Inhalt an welchen Tagen und zu welchen Uhrzeiten auf welchen Bildschirmen läuft.
- Zeitsynchronisation (NTP)
- Zeitsynchronisation ist der automatische Abgleich der Uhr eines Geräts mit einer genauen Zeitquelle im Netz; meist geschieht das über NTP, das Network Time Protocol.
- Zeitumstellung
- Zeitumstellung ist der Wechsel zwischen Normalzeit und Sommerzeit, in Deutschland zwischen Mitteleuropäischer Zeit (MEZ) und Mitteleuropäischer Sommerzeit (MESZ).
- Zeitzone
- Eine Zeitzone ist ein Gebiet mit einheitlicher gesetzlicher Ortszeit, die sich als Abstand zur koordinierten Weltzeit (UTC) beschreiben lässt, einschließlich der Regeln für die Sommerzeit.
- Zielgruppenerkennung (Kamera)
- Zielgruppenerkennung bezeichnet Systeme, die mit einer Kamera am Bildschirm und einer Auswertungssoftware erfassen, wie viele Menschen vor dem Display stehen, wie lange sie hinsehen und welcher Gruppe sie vermutlich angehören.
- ZUGFeRD
- ZUGFeRD ist ein deutsches Format für elektronische Rechnungen, bei dem ein PDF für das Auge und eine eingebettete XML-Datei für die Software in einer einzigen Datei zusammengefasst sind.
- Zwei-Faktor-Anmeldung
- Bei der Zwei-Faktor-Anmeldung weist eine Person ihre Identität mit zwei unabhängigen Nachweisen nach, meist mit etwas, das sie weiß (Passwort), und etwas, das sie besitzt (Smartphone oder Sicherheitsschlüssel).
- Zwischenspeicher (Cache)
- Ein Zwischenspeicher, englisch Cache, ist ein Speicherbereich, in dem ein Gerät einmal geladene Daten aufbewahrt, um sie beim nächsten Mal nicht erneut übertragen zu müssen.
Fehlt ein Begriff? Schreiben Sie der Redaktion.