Glossar A–ZBuchstabe B
Betrachtungsabstand
Der Betrachtungsabstand ist die Entfernung zwischen dem Bildschirm und den Menschen, die ihn ansehen sollen.
Er bestimmt, wie groß ein Bildschirm sein muss, wie fein seine Bildpunkte sein müssen und wie groß Schrift und Bildelemente werden. Meist gibt es nicht einen Abstand, sondern einen Bereich vom nächsten bis zum fernsten Betrachter.
Ein Menüboard über der Theke wird aus zwei bis vier Metern gelesen, eine Anzeige in einer Halle aus zwanzig Metern oder mehr. Ein Schaufensterbildschirm wird oft im Vorbeigehen schräg und aus wechselnder Entfernung gesehen. Wer den Abstand vor der Planung misst, kann Bildschirmdiagonale, Auflösung und Pixelabstand passend wählen, statt nach Gefühl zu kaufen.
Betreiber sollten den Abstand am echten Ort prüfen, nicht am Schreibtisch. Ein Inhalt, der auf dem Monitor in einem halben Meter gut aussieht, ist aus fünf Metern oft nicht lesbar. Umgekehrt nützt eine sehr hohe Auflösung wenig, wenn niemand nah genug herankommt, um den Unterschied zu sehen. Auch Hindernisse, Licht und Blickwinkel gehören zur Prüfung.