Glossar A–ZBuchstabe O
OLED
Ein OLED-Display (Organic Light Emitting Diode) besteht aus Bildpunkten aus organischem Material, die selbst leuchten und keine Hintergrundbeleuchtung brauchen.
Ein ausgeschalteter Bildpunkt ist dadurch vollständig schwarz. Die Displays können sehr dünn, biegsam oder durchsichtig gebaut werden.
In Bildschirmnetzen sieht man OLED vor allem in Showrooms, Museen, Hotellobbys und hochwertigen Ladenflächen, wo tiefes Schwarz, kräftige Farben und eine schlanke Bauform zählen. Sehr dünne Geräte lassen sich direkt an der Wand oder freistehend als Doppelbildschirm aufstellen. Der Blickwinkel ist groß, Farben bleiben auch von der Seite stabil.
Betreiber sollten die Grenzen kennen: Die Bildpunkte altern je nach Nutzung unterschiedlich, weshalb unbewegte Elemente zu Einbrennen führen können. Die erreichbare Helligkeit ist meist geringer als bei Hochhelligkeits-LCDs, für sonnige Schaufenster und den Außenbereich ist OLED deshalb selten geeignet. Inhalte sollten feste Logos und Leisten vermeiden oder regelmäßig verschieben. Die Herstellerangaben zum Dauerbetrieb sind genau zu prüfen.