Glossar A–ZBuchstabe B
Bandbreite
Bandbreite bezeichnet im Netzwerk die Datenmenge, die eine Verbindung pro Sekunde übertragen kann, angegeben meist in Megabit pro Sekunde (Mbit/s).
Sie ist nicht dasselbe wie das Datenvolumen, das zählt, wie viel insgesamt übertragen wurde. Bei Internetanschlüssen werden Download und Upload meist getrennt angegeben.
Die Bandbreite entscheidet, wie schnell neue Inhalte auf den Playern ankommen. Ein Video von 300 Megabyte braucht bei 10 Mbit/s rechnerisch rund vier Minuten, denn ein Byte hat acht Bit. Teilen sich mehrere Bildschirme an einem Standort eine Leitung, laden sie gleichzeitig und bremsen sich gegenseitig, ebenso Kasse, Büro und Gäste-WLAN. Live-Inhalte wie Streams oder eingebettete Webseiten brauchen Bandbreite dauerhaft, vorab geladene Dateien nur einmal.
Die im Vertrag genannte Bandbreite ist ein Höchstwert; tatsächlich verfügbar ist oft weniger, besonders bei Mobilfunk und WLAN. Betreiber sollten auch planen, wann geladen wird: Große Dateien lassen sich nachts übertragen. Ruckelt ein Video, liegt das bei vorab geladenen Inhalten meist nicht an der Bandbreite, sondern an Datei oder Player, denn die Wiedergabe läuft dann aus dem eigenen Speicher.