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Magazin für Digital Signage und DOOH

Glossar A–ZBuchstabe F

Flimmern

Flimmern ist ein schnelles, periodisches Schwanken der Helligkeit eines Bildschirms, das sichtbar sein oder unbemerkt bleiben kann.

Es entsteht meist dadurch, wie die Helligkeit geregelt wird. Viele Bildschirme dimmen, indem sie das Licht sehr schnell ein- und ausschalten.

Bei LCD-Bildschirmen betrifft das die Hintergrundbeleuchtung, bei LED-Wänden die Leuchtdioden selbst. Ist die Frequenz hoch genug, nimmt das Auge ein ruhiges Bild wahr. Kameras sind empfindlicher: Filmt man eine LED-Wand mit niedriger Bildwiederholrate, erscheinen im Video Streifen oder laufende Balken. Für Bühnen, Sportstätten und Fernsehstudios werden deshalb LED-Wände mit Bildwiederholraten im Bereich mehrerer tausend Hertz eingesetzt.

Manche Menschen reagieren auf Flimmern mit Kopfschmerzen oder Ermüdung, auch wenn sie es nicht bewusst sehen. Bei geringer Helligkeit ist das Flimmern oft stärker, weil die Dunkelphasen länger werden. Betreiber, deren Bildschirme gefilmt werden oder an Arbeitsplätzen hängen, sollten im Datenblatt auf flimmerfreie Dimmung oder eine hohe Bildwiederholrate achten und den Bildschirm vorab mit einer Handykamera prüfen.

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