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Magazin für Digital Signage und DOOH

Glossar A–ZBuchstabe M

Mindestpreis (Floor Price)

Der Mindestpreis ist der niedrigste Preis, zu dem ein Verkäufer Werbeinventar im automatisierten Handel abgibt.

Gebote darunter werden abgelehnt. Er wird meist als Preis je tausend Kontakte festgelegt.

Ein Netzbetreiber legt in seiner Supply-Side-Plattform zum Beispiel für Bildschirme an Bahnhöfen einen höheren Mindestpreis fest als für Bildschirme in kleinen Läden, und für gefragte Tageszeiten einen höheren als für die Nacht. Liegt kein Gebot über der Schwelle, bleibt der Platz für Direktbuchungen, Eigenwerbung oder Füllinhalt frei. In privaten Marktplätzen kann es eigene Mindestpreise je Käufer geben.

Ein zu hoher Mindestpreis lässt viele Plätze unverkauft, ein zu niedriger verschenkt Erlös und kann Direktkunden verärgern, die mehr bezahlt haben. Betreiber sollten die Schwelle regelmäßig mit den tatsächlichen Geboten abgleichen. Wichtig ist auch, welche Kontaktzahl dem Preis je tausend Kontakte zugrunde liegt, denn sie bestimmt, was eine einzelne Ausspielung kostet.

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