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Magazin für Digital Signage und DOOH

Glossar A–ZBuchstabe S

Single Sign-on

Single Sign-on (SSO) bedeutet, dass sich eine Person mit ihrem vorhandenen Firmenkonto bei mehreren Anwendungen anmeldet, statt für jede ein eigenes Passwort zu haben.

Die Anmeldung übernimmt ein zentraler Identitätsdienst, und die Anwendung vertraut dessen Bestätigung.

Für die Verwaltung eines Bildschirmnetzes heißt das: Mitarbeitende melden sich mit dem Konto an, das sie ohnehin für E-Mail und Büroanwendungen nutzen. Gängige Standards dafür sind SAML 2.0 und OpenID Connect. Verlässt jemand das Unternehmen und wird sein Firmenkonto gesperrt, ist auch der Zugang zu den Bildschirmen gesperrt; Regeln wie ein zweiter Faktor gelten zentral für alle Anwendungen.

SSO verlagert die Sicherheit auf den Identitätsdienst: Ist dieser gestört, kommt niemand mehr hinein. Ein gut geschützter Notzugang, der nicht über SSO läuft, gehört deshalb dazu. Zu klären ist außerdem, wie Rechte zugeordnet werden, etwa über Gruppen aus dem Firmenverzeichnis, und ob Konten bei der ersten Anmeldung automatisch angelegt werden. Externe wie Agenturen haben meist kein Firmenkonto und brauchen einen anderen Zugang.

Siehe auch