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DS Content

Magazin für Digital Signage und DOOH

Glossar A–ZBuchstabe H

HDCP

HDCP ist ein Kopierschutz, der digitale Bildsignale auf dem Weg von der Quelle zum Bildschirm verschlüsselt.

Die Abkürzung steht für „High-bandwidth Digital Content Protection“. Er wird bei HDMI, DisplayPort und DVI eingesetzt.

Quelle und Bildschirm prüfen beim Verbinden gegenseitig, ob sie HDCP beherrschen. Geschützte Inhalte, etwa aus Fernsehempfängern, Streamingdiensten oder von Blu-ray, gibt die Quelle nur aus, wenn diese Prüfung gelingt; sonst bleibt der Bildschirm schwarz oder zeigt einen Hinweis. Für 4K-Inhalte ist meist die Fassung HDCP 2.2 nötig. Viele Mediaplayer geben ihre eigenen Inhalte ohne Kopierschutz aus.

Jedes Gerät im Signalweg muss mitspielen: Verteiler, Verlängerungen, Umschalter und Matrix-Switches müssen die verlangte Fassung unterstützen. Die Zahl der Geräte, an die ein geschütztes Signal weitergereicht werden darf, ist begrenzt, was große Verteilungen auf viele Bildschirme erschweren kann. Betreiber, die Live-TV auf Bildschirme bringen wollen, sollten den ganzen Signalweg vorab auf HDCP prüfen. HDCP regelt nur die Technik, nicht die Frage, ob ein Inhalt öffentlich gezeigt werden darf.

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