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Magazin für Digital Signage und DOOH

Glossar A–ZBuchstabe E

EDID

EDID ist ein kleiner Datensatz im Bildschirm, der der angeschlossenen Quelle mitteilt, welche Auflösungen, Bildwiederholraten und Tonformate das Gerät verarbeiten kann.

Die Abkürzung steht für „Extended Display Identification Data“. Die Quelle liest diese Daten beim Verbinden über das Kabel aus.

Ein Mediaplayer wählt anhand der EDID seine Ausgabe. Ist der Bildschirm direkt angeschlossen, klappt das meist ohne Zutun. Schwierig wird es, wenn Umschalter, Verteiler, Verlängerungen oder Matrix-Switches dazwischen liegen: Dann liest der Player womöglich die Daten eines anderen Geräts oder gar keine und wählt eine falsche oder sehr niedrige Auflösung. Ähnliches passiert, wenn der Bildschirm beim Start des Players noch ausgeschaltet ist.

Typische Folgen sind ein schwarzes Bild, ein falsches Format oder Ränder, die erst nach einem Neustart verschwinden. Abhilfe schaffen Geräte oder Einstellungen, die der Quelle feste EDID-Daten vorgeben, sogenannte EDID-Emulatoren oder EDID-Verwaltung in Umschaltern. Betreiber sollten bei Störungen dieser Art zuerst den Signalweg prüfen, bevor sie Player oder Bildschirm tauschen.

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