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Magazin für Digital Signage und DOOH

Glossar A–ZBuchstabe I

IPS-Panel

Ein IPS-Panel ist eine Bauart von LCD-Bildschirmen, bei der sich die Flüssigkristalle parallel zur Bildfläche drehen.

Die Abkürzung steht für „In-Plane Switching“. Diese Anordnung sorgt dafür, dass Farben und Helligkeit auch von der Seite betrachtet weitgehend gleich bleiben.

Wegen der großen Blickwinkel sind IPS-Panels bei Digital Signage weit verbreitet: an Wandbildschirmen in Fluren, an Stelen, die von mehreren Seiten angesehen werden, und an Touch-Bildschirmen, auf die man schräg von oben blickt. Auch für Videowände und Bildschirme im Hochformat werden sie häufig gewählt. Die Farbwiedergabe gilt als gleichmäßig und stabil.

Der Kontrast ist bei IPS-Panels in der Regel geringer als bei VA-Panels. In dunklen Räumen wirkt Schwarz deshalb eher dunkelgrau, und an den Ecken kann bei dunklen Bildern ein heller Schimmer sichtbar werden. Für helle Umgebungen wie Läden oder Büros fällt das kaum ins Gewicht. Betreiber sollten die Panelart nach Aufstellung und Blickrichtung wählen und sich nicht allein auf Datenblattwerte zum Kontrast verlassen.

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