Glossar A–ZBuchstabe F
Footfall-Messung
Die Footfall-Messung ermittelt, ob Menschen nach dem Kontakt mit einer Werbung einen bestimmten Ort aufgesucht haben, meist ein Geschäft oder eine Filiale.
Sie ist eine verbreitete Form der Attribution in der Außenwerbung. Gezählt werden Besuche, nicht Käufe.
Häufig stützt sie sich auf Standortdaten von Mobilgeräten, deren Nutzer der Verarbeitung zugestimmt haben. Geräte, die sich in der Nähe eines Bildschirms mit der Kampagne aufhielten, werden mit einer Vergleichsgruppe verglichen, und für beide wird gezählt, wie viele später die Filiale besuchten. Andere Verfahren nutzen Zählsensoren am Eingang und vergleichen Zeiträume oder Filialen mit und ohne Kampagne.
Die Ergebnisse sind Hochrechnungen aus einer Stichprobe und hängen stark von deren Größe und Zusammensetzung ab. Betreiber sollten Methode, Vergleichsgruppe und Rechtsgrundlage der Datennutzung erfragen, bevor sie Zahlen in eigene Unterlagen übernehmen. Mehr Besuche können auch andere Ursachen haben, etwa Wetter, Ferien oder Preisaktionen.