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Magazin für Digital Signage und DOOH

Glossar A–ZBuchstabe A

Anonymisierung

Anonymisierung heißt, Daten so zu verändern, dass sie sich keiner bestimmten Person mehr zuordnen lassen, auch nicht mit vertretbarem Aufwand und zusätzlichem Wissen.

Für wirklich anonyme Daten gilt die DSGVO nicht mehr. Das stellt Erwägungsgrund 26 der Verordnung klar.

Bei Bildschirmnetzen ist Anonymisierung vor allem bei Messungen ein Thema. Ein Sensor am Bildschirm zählt etwa Personen und speichert nur die Zahl je Viertelstunde, keine Bilder. Ein Aufrufsystem kann statt einer Liste mit Namen nur die Wartezeiten je Stunde auswerten. In beiden Fällen bleibt eine Kennzahl übrig, die für die Planung reicht, ohne Menschen zu erfassen.

Der Schritt der Anonymisierung selbst ist noch eine Verarbeitung personenbezogener Daten, wenn am Anfang ein Kamerabild oder ein Name steht. Außerdem ist nicht alles anonym, was so genannt wird: Kleine Gruppen, genaue Zeitstempel oder seltene Merkmale können Rückschlüsse erlauben. Betreiber sollten sich vom Anbieter schriftlich beschreiben lassen, was gespeichert wird und was nicht. Von der Anonymisierung zu unterscheiden ist die Pseudonymisierung.

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