Glossar A–ZBuchstabe P
Passantenzählung
Eine Passantenzählung erfasst, wie viele Menschen in einem bestimmten Zeitraum an einem Ort vorbeigehen oder einen Bereich betreten.
Gezählt wird von Hand, mit Lichtschranken, Wärme- oder Radarsensoren, Kameras oder über Funksignale von Telefonen. Das Ergebnis ist eine Frequenz je Stunde, Tag oder Woche.
Für Bildschirmnetze ist die Zählung oft die Grundlage, um Kontakte zu schätzen. Ein Beispiel: Am Eingang eines Einkaufszentrums zählt ein Sensor an einem Samstag 12.000 Eintretende, am Dienstag 5.000. Daraus lässt sich ableiten, zu welchen Zeiten ein Bildschirm am Eingang die meisten Menschen erreicht und wie die Werbezeit zu bepreisen ist. Auch Händler nutzen die Zahlen, etwa für Personalplanung.
Eine Zählung sagt, wie viele Menschen da waren, nicht, wie viele den Bildschirm gesehen haben; dafür braucht es weitere Faktoren. Je nach Verfahren werden Gruppen, Kinder oder Wiederkehrende unterschiedlich erfasst. Verfahren mit Kameras oder Telefonsignalen können personenbezogene Daten berühren; dann gelten die Regeln des Datenschutzes, und am sichersten ist es, nur Zählwerte zu speichern. Betreiber sollten Zählverfahren und Zeitraum stets angeben.