Glossar A–ZBuchstabe S
Signalübertragung über Glasfaser
Signalübertragung über Glasfaser bedeutet, dass Bild-, Ton- oder Steuersignale als Licht durch ein Glasfaserkabel geschickt werden, statt elektrisch über Kupferkabel.
An beiden Enden wandeln Sender und Empfänger das Signal um. So lassen sich große Entfernungen überbrücken.
Glasfaser kommt zum Einsatz, wenn Bildschirm und Quelle weit auseinanderliegen: in Stadien, auf großen Geländen, zwischen Gebäuden oder bei LED-Wänden, deren Controller weit entfernt im Technikraum steht. Je nach Fasertyp sind Strecken von einigen hundert Metern bis zu vielen Kilometern möglich. Glasfaser ist unempfindlich gegen elektrische Störungen, etwa von Motoren oder Starkstromleitungen, und trennt die Geräte elektrisch voneinander, was bei Blitzschlag schützt.
Sender, Empfänger und Kabel müssen zueinander passen: Es gibt verschiedene Fasertypen und Stecker, die nicht beliebig kombinierbar sind. Glasfasern vertragen keine engen Biegungen, und verschmutzte Stecker sind eine häufige Fehlerursache. An beiden Enden wird Strom für die Wandler gebraucht. Betreiber sollten die Verlegung einer Fachfirma überlassen, Reservefasern mitverlegen lassen und die Strecke dokumentieren.