Glossar A–ZBuchstabe M
Mini-PC
Ein Mini-PC ist ein vollwertiger Computer in einem sehr kleinen Gehäuse, der als Mediaplayer hinter oder neben einem Display betrieben wird.
Darauf läuft meist Windows oder Linux mit einer Player-Software. Er bietet mehr Rechenleistung und mehr Anschlüsse als ein Stick-Player oder eine einfache Box.
In Bildschirmnetzen kommt der Mini-PC dort zum Einsatz, wo viel gerechnet werden muss: aufwendige Webinhalte, mehrere Videos gleichzeitig, mehrere Ausgänge, eigene Fachanwendungen oder Office-Dateien. Er lässt sich mit einer Halterung hinten am Display befestigen. Über Netzwerk und Fernwartung kann er wie ein normaler Arbeitsplatzrechner verwaltet werden.
Betreiber sollten den Aufwand für den Betrieb einplanen: Updates des Betriebssystems, Virenschutz, Lizenzen und Neustarts brauchen Pflege, sonst unterbrechen sie die Wiedergabe. Geräte mit Lüfter ziehen Staub an und können laut werden; lüfterlose Modelle sind für Dauerbetrieb oft robuster. Wichtig ist eine Einstellung im BIOS, die das Gerät nach einem Stromausfall selbst wieder startet.