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Magazin für Digital Signage und DOOH

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WCAG

Die WCAG sind die international verbreiteten Richtlinien für barrierefreie Webinhalte, die festlegen, wie Texte, Bilder, Videos und Bedienelemente gestaltet sein müssen, damit Menschen mit Behinderungen sie nutzen können.

Die Abkürzung steht für „Web Content Accessibility Guidelines“; herausgegeben werden sie vom W3C.

Die Richtlinien ordnen ihre Anforderungen vier Grundsätzen zu: wahrnehmbar, bedienbar, verständlich und robust. Jedes Erfolgskriterium hat eine Stufe, A, AA oder AAA. Ein bekanntes Beispiel ist das Kontrastverhältnis von mindestens 4,5 zu 1 für normalen Text auf Stufe AA. Die europäische Norm EN 301 549 für barrierefreie IKT verweist für Webinhalte auf die WCAG, und darüber wirken sie in gesetzliche Anforderungen hinein.

Für Bildschirme sind die WCAG nicht eins zu eins gemacht, aber viele Kriterien lassen sich übertragen: Kontrast, Textgröße, Untertitel, keine Information allein über Farbe, kein schnelles Flackern. Bei Touchscreens kommen Größe und Erreichbarkeit der Bedienelemente hinzu. Ob ein bestimmter Bildschirm gesetzlich barrierefrei sein muss, hängt vom Einsatz ab; die WCAG beschreiben den Maßstab, nicht die Pflicht.

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