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Magazin für Digital Signage und DOOH

Glossar A–ZBuchstabe A

Ausspielungsbericht

Ein Ausspielungsbericht fasst zusammen, welche Werbemittel wann, wie oft und auf welchen Bildschirmen gelaufen sind.

Er beruht auf den Einzelmeldungen der Player, dem Proof of Play, und wird für eine Kampagne oder einen Zeitraum erstellt. Er ist die übliche Grundlage für die Abrechnung.

Ein typischer Bericht nennt je Standort und Tag die Zahl der Ausspielungen, die gebuchte Menge und die Abweichung. Dazu kommen oft Angaben zu Ausfällen, etwa wenn ein Bildschirm keine Verbindung hatte oder ein Standort geschlossen war. Werbetreibende und Mediaagenturen gleichen ihn mit der Buchung ab; Netzbetreiber nutzen ihn auch, um Lücken im eigenen Netz zu erkennen.

Ein Ausspielungsbericht belegt, was gelaufen ist, nicht, wer es gesehen hat. Zahlen zu Kontakten stammen aus einer gesonderten Reichweitenmessung und sollten getrennt ausgewiesen werden. Betreiber sollten darauf achten, dass Probe- und Vorschauläufe nicht mitgezählt werden und dass Meldungen, die ein Player erst später nachliefert, richtig zugeordnet werden. Wer Rechnungen auf den Bericht stützt, sollte ihn so lange aufbewahren, wie es die steuerlichen Pflichten verlangen.

Siehe auch

Beiträge zum Begriff