Glossar A–ZBuchstabe S
SMD-LED
Eine SMD-LED ist ein kleines LED-Bauteil, das auf die Oberfläche der Leiterplatte gelötet wird und meist je eine Leuchtdiode für Rot, Grün und Blau in einem Gehäuse vereint.
SMD steht für „Surface-Mounted Device“, also oberflächenmontiertes Bauteil. Es ist die am weitesten verbreitete Bauweise für LED-Wände.
Jedes Gehäuse bildet einen Bildpunkt; viele davon in regelmäßigem Abstand ergeben das Modul. Die Bauweise ist ausgereift, für Innen- und Außenwände verfügbar und deckt einen großen Bereich von Pixelabständen ab. Die Farben einzelner Leuchtdioden werden in der Fertigung sortiert und die Module kalibriert, damit die Fläche gleichmäßig wirkt. Einzelne defekte LEDs lassen sich mit geeignetem Werkzeug auslöten und ersetzen.
Die Leuchtdioden stehen leicht über der Moduloberfläche. An den Kanten von Modulen können sie bei Montage, Transport oder durch Stöße abbrechen, besonders bei kleinen Pixelabständen. Für Wände, die Menschen berühren können, gibt es Varianten mit einer zusätzlichen Schutzschicht oder die Bauweise Chip on Board. Betreiber sollten den Aufstellort danach wählen, ob die Fläche in Reichweite liegt, und Ersatzmodule aus derselben Fertigung vorhalten.