Glossar A–ZBuchstabe V
VPN
Ein VPN (Virtual Private Network) ist eine verschlüsselte Verbindung über das Internet, durch die entfernte Geräte oder Standorte so miteinander verbunden werden, als lägen sie im selben lokalen Netz.
Ein verbreitetes standardisiertes Verfahren dafür ist IPsec.
Ein VPN verbindet zum Beispiel Filialnetze mit der Zentrale, sodass Player einen dort betriebenen Server erreichen, ohne dass dieser offen im Internet steht. Für die Fernwartung ist es der empfohlene Weg: Ein Dienstleister wählt sich in das VPN ein, statt dass Weboberflächen von Playern über eine Portfreigabe aus dem Internet erreichbar sind.
Ein VPN ist so sicher wie seine Zugänge; jeder Dienstleister braucht eigene, sperrbare Zugangsdaten, möglichst mit zweitem Faktor. Auch innerhalb des VPN sollten Bildschirme nur erreichen, was sie brauchen, nicht das ganze Firmennetz. Fällt das VPN aus, erreichen Player den Server nicht mehr, deshalb gehört es ins Monitoring. Für Player, die ihre Inhalte von einem Cloud-Dienst holen, ist ein VPN in der Regel nicht nötig; dort genügt eine verschlüsselte Verbindung. VPN-Dienste für Privatkunden, die den eigenen Standort verschleiern, sind etwas anderes.