Glossar A–ZBuchstabe D
Dynamische Werbemittel (DCO)
Dynamische Werbemittel werden aus Bausteinen wie Bild, Text, Preis und Handlungsaufforderung erst kurz vor der Ausspielung automatisch zusammengesetzt, passend zu Ort, Zeit oder Daten.
Die englische Abkürzung DCO steht für Dynamic Creative Optimisation. Optimierung meint, dass das System lernt, welche Variante besser wirkt.
Bei Bildschirmen wählt die Regel etwa abhängig vom Wetter, von der Uhrzeit oder vom Standort die passende Variante. Ein Beispiel: Eine Kaffeekette zeigt morgens ein Frühstücksangebot, nachmittags Eiskaffee bei mehr als 25 Grad und an jedem Standort den Weg zur nächsten Filiale. Der Werbetreibende liefert dafür keine fertigen Spots, sondern Bausteine und Regeln.
Weil die fertige Fassung erst beim Abspielen entsteht, sieht vorab niemand jede Variante. Betreiber sollten deshalb klären, wie Motive geprüft werden: alle Bausteine einzeln, eine Auswahl von Kombinationen oder jede erzeugte Fassung. Fehlende oder verspätete Daten dürfen nicht zu leeren Flächen führen; eine Standardvariante gehört dazu. Ob „Optimierung“ im Sinne von Lernen auf Bildschirmen überhaupt messbar ist, hängt davon ab, welche Wirkungsdaten vorliegen.