Zum Inhalt springen
DS Content

Magazin für Digital Signage und DOOH

TechnikInbetriebnahme

Vom Karton zum laufenden Bildschirm in fünf Schritten

Ein neuer Player meldet sich von selbst und zeigt einen Code. Was dann in welcher Reihenfolge zu tun ist und woran man erkennt, dass etwas fehlt.

Von , , 3 Min. Lesezeit

Kapaso-Lösung: AIO Hub stammt vom Herausgeber dieses Magazins.

Fünf nummerierte Stationen: Karton, Bildschirm mit Kabel, sechs Punktgruppen als Code, Liste mit Haken, Bildschirm mit Inhalt
Grafik: Kapaso GmbH

Eine neue Anzeige ist ausgepackt, und jemand fragt: Wie bekommt sie jetzt Inhalte? Beim AIO Player von Kapaso gibt es dafür keinen Installationsassistenten und keine Konfigurationsdatei, die vorab erstellt werden müsste. Das Gerät meldet sich beim AIO Hub von selbst. Zu tun bleibt, es ihm zuzuordnen und ihm zu sagen, was es zeigen soll.

Schritt 1: Gerät anschließen

Der Player wird mit Bildschirm, Strom und Netzwerk verbunden und eingeschaltet. Auf den Geräten, die Kapaso liefert, ist die App AIO Player vorinstalliert. Auf einem eigenen Android-Gerät braucht der Player die Web-Adresse des Hubs; wie sie eingetragen wird, hängt vom Gerät ab, und ob ein vorhandenes Gerät geeignet ist, wird vor dem Kauf geklärt. Danach nimmt das Gerät Verbindung zum Hub auf.

Schritt 2: Das Gerät meldet sich

Im Hub erscheint es von selbst in der Player-Liste im Reiter „Ohne Lizenz“. Auf dem Bildschirm steht ein sechsstelliger Aktivierungscode. Er verbindet das physische Gerät mit dem Eintrag in der Liste und ist deshalb der Beweis, dass das richtige Gerät übernommen wird. Wer mehrere Geräte gleichzeitig einrichtet, gleicht den Code ab und schreibt ihn nicht aus dem Gedächtnis auf.

Schritt 3: Zuordnen und benennen

Der Eintrag bekommt einen Namen, der den Standort sagt, zum Beispiel „Schaufenster Nord“. Das Notizfeld im Gerätedetail eignet sich für die genaue Stelle („Kasse 3, links“); es wird in der Liste mitdurchsucht, sodass sich das Gerät später über den Standort finden lässt. Wer die Namen im Voraus festlegt, spart sich später das Umbenennen.

Schritt 4: Lizenz zuweisen

Ohne Lizenz zeigt das Gerät weiter den Code. Die Lizenz wird direkt in der Zeile der Player-Liste gewählt. Ist eine Lizenz voll oder abgelaufen, nennt der Wähler den Grund, zum Beispiel „alle 5 Plätze belegt“. Die Player-Lizenzen sind in den Paketen des AIO Hub enthalten; wie viele Plätze ein Paket hat, steht im jeweiligen Paket.

Schritt 5: Playliste zuweisen

Auch die Playliste lässt sich in der Zeile auswählen. Ab jetzt läuft der Bildschirm. Steht das Gerät in einer Player-Gruppe, die eine Playliste mitbringt, übernimmt es sie sofort, sofern es keine eigene hat und eine Lizenz besitzt. Für eine Filiale mit mehreren Bildschirmen ist das der bequemere Weg: Die Playliste hängt an der Gruppe, nicht an jedem Gerät.

Woran man den Zustand erkennt

Die Liste verwendet drei Farben: grün für erreichbar, rot für nicht erreichbar oder zeigt nichts, gelb für läuft, aber es ist etwas zu tun. Die Filterreiter „Alle · Aktiv · Offline · Ohne Lizenz“ teilen den Bestand so auf, dass jedes Gerät in genau einem der vier steht. Wer eine Reihe von Geräten einrichtet, schaut zuerst in „Ohne Lizenz“: Dort liegt, was noch nicht fertig ist.

Die drei Stellen, an denen es stockt

Der Code bleibt stehen. Das Gerät hat keine Lizenz oder keine Playliste. Welche Meldung der Bildschirm dann zeigt, lässt sich im Hub einstellen: Titel und Unterzeile des Aktivierungscodes, „Keine Playliste“ und „Lizenz abgelaufen“. Das hilft vor Ort, weil die Person am Gerät sofort sieht, welcher Schritt fehlt.

Das Gerät erscheint nicht. Meist ist es nicht mit dem Netz verbunden oder kennt die Adresse des Hubs nicht. Der erste Blick gilt dem Netzwerkkabel und der Adresse, nicht dem Hub.

Der Bildschirm bleibt dunkel, obwohl alles eingetragen ist. Hier lohnt der Blick auf Kategorien und Zeitfenster, denn beide können einen Inhalt zurückhalten. Passt kein Eintrag zu den Etiketten eines Bildschirms, zeigt er ein Standbild, und die Liste markiert das gelb.

Eine Arbeitsweise für mehrere Geräte

Bei zehn und mehr Geräten lohnt eine Vorbereitung am Schreibtisch: eine Liste mit Standort, vorgesehenem Namen und Gruppe, dazu die Lizenzen und die Playlisten, die schon fertig sind. Dann wird jedes Gerät ohne Entscheidungen durchgearbeitet.

Angaben zur Software stehen auf aio-hub.de, zu den Geräten auf aio-player.de.

DS Content kompakt

Der Newsletter des Magazins: drei Beiträge und ein Praxistipp, etwa alle zwei Wochen per E-Mail.

Mehr zum Thema